Podiumsdiskussionen auf dem VDMA-Forum, SPS - Smart Production Solutions

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Das Programm der Podiumsdiskussionen auf dem Forum des VDMA in Halle 5 Stand 240, finden Sie hier

26.11.2019, 12:00 Uhr 

Präsentation der nominierten Produkte für den Automation Award 2019

Vorstellung des Konzepts „AUTOMATION AWARD“ und der Jury aus VDMA, ZVEI, Hochschule und elektro AUTOMATION sowie Kurzpräsentation der nominierten Produkte.

26.11.2019 13:00 Uhr

Interoperable Maschinenkommunikation mit OPC UA

Teilnehmer: Stefan Hoppe, OPC Foundation; Dr. Dominik Rohrmus, Siemens; Dr. Andreas Wohlfeld, Trumpf

Moderation: Andreas Faath, VDMA

OPC UA ermöglicht eine sichere und herstellerübergreifende Kommunikation vom Shop Floor bis in die Cloud. Es wird erläutert wie OPC UA den Informationsaustausch vereinfacht und welche Vorteile OPC UA bietet. Lernen Sie warum die Standardisierung von Informationen der Schlüssel zum Erfolg ist und welche Rolle der VDMA und seine Partner dabei spielen.

26.11.2019, 14:00 Uhr 

OPC UA Informationsmodell für den Antriebstrang (Powertrain)

Vortragender: Vortrag Dr. Oliver Barth, Wittenstein cyber motor (Igersheim)

Vorstellung des aktuellen Sachstandes zur OPC UA Companion Specification Powertrain, die in einer Joint Working Group von VDMA und OPC Foundation erarbeitet wird. Im Fokus steht die vorwettbewerbliche objektorientierte Modellierung des elektrischen Antriebstrangs inklusive Übertragungselementen. Als Grundlage dient hierzu der IEC-Standard Open Platform Communications Unified Architecture, kurz OPC UA. Dabei werden durch das OPC UA Informationsmodell für den Powertrain konkret die Industrie 4.0 relevanten Anwendungsfälle „Asset-Management“ und „Diagnose“ abgedeckt.

26.11.2019, 15:00 Uhr

5G im Maschinenbau: Wie vorgehen?

Teilnehmer: Rachid Acharkaoui (CETECOM), Dr. Herrmann Buitkamp (VDMA), Rainer Schmutte (WAGO), Tom Richter (Nokia)

Moderation: Dr. Reinhard Heister (VDMA)

Von 5G erwarten die Unternehmen, dass die Flexibilität in der Produktion und die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte durch intelligente Vernetzung und drahtlose Kommunikationsfähigkeit in Echtzeit gesteigert werden. Ein Ergebnis der VDMA-Umfrage „5G im Maschinenbau“ zeigt, dass 69 Prozent der befragten Maschinen- und Anlagenbauer planen, ihre Produkte mit einer 5G-Schnittstelle auszurüsten. Der höchste Informationsbedarf besteht allerdings darin, wie diese Ausrüstung erfolgreich durchgeführt werden kann.

26.11.2019, 16:00 Uhr

Von wegen intuitiv: Wie einfach ist Bildverarbeitung wirklich?

Teilnehmer: Rainer Schönhaar (Balluff), Dr. Klaus-Henning Noffz (Basler), Peter Keppler (Stemmer Imaging), Christian Vollrath (Wenglor sensoric), Andreas Waldl (B&R Industrial Automation)

Moderator: Dr. Peter Ebert (Chefredakteur inVision und SPS Magazin)

Seit Jahren wird daran gearbeitet, dass nicht nur Vision-Experten in der Lage sind, Bildverarbeitungsanwendungen im Automatisierungsumfeld selbstständig zu lösen. So wird z.B. derzeit Machine Vision in Steuerungsumgebungen integriert. Doch wie hoch ist die Usability der heutigen Vision Sensoren, 3D-Kameras und Bildverarbeitungssysteme wirklich? Ist Machine Vision überhaupt intuitiv machbar, oder das Thema zu komplex, um es einfach darstellen zu können? Was fehlt dem Automatisierungsanwender, damit er sich zukünftig stärker mit Bildverarbeitung beschäftigen möchte?

26.11.2019, 17:00 Uhr

OPC UA in der Wäge- und Längenmesstechnik

  • Übersicht OPC UA Technologie
  • Vorstellung des Release Candidate „OPC UA Weighing Technology“
  • Ausblick neues Projekt „OPC UA Längenmesstechnik
  • Sicht der Industrie: Warum erarbeiten wir Standards in OPC UA?

Teilnehmer: Sebastian Friedl, Uni Stuttgart/ ISW; Dr. Ulrich Rauchschwalbe, Schenck Process Europe GmbH

 

27.11.2019, 12:00 Uhr

Offenes elektronisches Motortypenschild

Teilnehmer: Prof. Dr. Jens Onno Krah (Technische Hochschule Köln), Michael Burghardt (Danfoss), Thomas Wetter (GEA Food Systems), Friedrich Boermann (Getriebebau NORD), Hartmut Davidson (Krones AG);

Moderation: Dr. Peter Golz (VDMA) / Michael Przytulla (VDMA)

Im Rahmen der Veranstaltung wird über mehrere Fragen diskutiert: Welchen Nutzen besteht für Anwender und Anlagenbauer? Welche technischen Herausforderungen bestehen? Welche Maßnahmen (Schnittstellen, Energieversorgung, Datenspezifikation und -übertragung) sind zu ergreifen? Gibt es Testergebnisse?

27.11.2019, 13:00 Uhr

Interoperabilität ist die Basis für Industrie 4.0

Teilnehmer: Dr. Birgit Boss, Bosch; Dr. Wolfgang Wilkes, Semaino; Christian Block, eCl@ss;

Moderation: Udo Bausch, Bosch Rexroth

Innerhalb dieser Diskussion wird der Leitfaden „Interoperabiltät durch standardisierte Merkmale“ vorgestellt und in seiner Anwendbarkeit angesprochen.

27.11.2019, 14:00 Uhr

Wertschöpfung aus Maschinendaten - Win-win durch Partnerschaft

Maschinen erzeugen Daten und Informationen, die im Zeitalter von Industrie 4.0 immer wertvoller werden. Aber die Eigenverwertung der Maschinendaten stellt besonders kleine und mittlere Unternehmen in der Praxis vor große Herausforderungen: „Wie bekomme ich die Daten aus der Maschine?“ Wie können Maschinen- und Komponentenhersteller ihre Kunden davon überzeugen, Maschinendaten bereitzustellen und auszutauschen?

Wir brauchen neue Regeln im industriellen Umfeld, die uns allen – Maschinenbetreibern, Maschinenherstellern und Komponentenlieferanten – einen gemeinsamen Mehrwert erschließen. Wir brauchen gemeinsame, partnerschaftliche Herangehensweisen für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette, die insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen eine faire und individuell-selbstbestimmte Verwertung der Maschinendaten ermöglichen.

Moderation: Claus Kühnl, Phoenix Contact

Teilnehmer:

Armin Wallnöfer, ABB Automation Products; Philipp Echteler, Balluff; Rötger Sander, Delta; Ingo Baumgardt, Leuze electronic; Christian Knoop, TURCK; Thomas Kramer-Wolf, Wieland Electric

27.11.2019, 15:00 Uhr

Modulare Automation im Schiffbau

Teilnehmer: Thomas Perschke (Phoenix Contact), Jan E. Wilhelm (Hochschule Flensburg), Norman Südekum (WAGO), Martin Eilers (Meyerwerft), Dieter Hille (GEA)

Moderator: Prof. Norbert Große (TH Köln)

Es sind die Schnittstellen, die entlang der Wertschöpfungskette am meisten Arbeit machen – und im Umkehrschluss das größte Potenzial für Verbesserungen bieten. Systemintegratoren, Maschinenbauer und Endkunden sind sich einig, dass alle Lösungen hierfür die komplette Wertschöpfungskette beim Bau und Betrieb von Industrieprodukten verbessert. MTP (Module Type Package) bietet hierbei Unterstützung. So lassen sich zum Beispiel im Schiffbau die unterschiedlichen Systeme an Bord ohne zeitraubende Abstimmungen bei den Schnittstellen in die Schiffsautomation integrieren. Welche Vorteile bietet das Konzept für andere Anwendungen?

27.11.2019, 16:00 Uhr 

Digitalisierung in der Prozessmesstechnik

Moderation: Georg Dlugosch

Teilnehmer: Jan Kiehne, Siemens AG, Sascha Schmidt, ifm prover GmbH, Dr. Sascha Eichstädt, PTB Braunschweig

28.11.2019, 11:00 Uhr

Ist langlebige IT-Sicherheit im Maschinebau realisierbar?

Teilnehmer: Dr. Detlef Houdeau (Infineon), Dr. Wolfgang Klasen (Siemens), Oliver Winzenried (WIBU), Dr. Johann Heyszl (FhG AISEC), Dr. André Braunmandl (BSI), Dr. Kerstin Reulke (VDI/VDE)

Moderator: Steffen Zimmermann (VDMA)

Zur Frage “Wo steht Deutschland bei Industrial Security im Maschinen- und Anlagenbau?” werden verschiedene Lösungsansätze zu chipbasierten Sicherheitselemente sowie zu programmierbaren logischen Schaltungen (FPGA) diskutiert. Ebenso wird die Bedeutung der IT-Sicherheit und der Update-Fähigkeit für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau angesprochen.

28.11.2019, 12:00

Augmented Reality-Lösungen in der Maschinenbau-Praxis

Teilnehmer: Martin Plutz, Oculavis; Martin Wanka, Konica Minolta IT Solutions; Holger Frey, Optima Consumer

Moderator: Martin Buchwitz, Packaging Valley Germany e.V.

Einsatz von Augmented Reality (AR) in der Industrie hilft dem Anwender dabei, Informationen zu seiner jeweiligen Arbeit schnell und vor allem zeitlich passend zu erhalten. Ein Service-Techniker einer Maschine musste vor noch nicht allzu langer Zeit Handbücher oder Bedienungsanleitungen studieren, um einen Fehler aufzuspüren oder eine Maschine bzw. Roboter einzurichten. Mit AR lassen sich Text, Grafiken, Bilder oder Video mit der realen Welt überlagern, sodass Benutzer tatsächliche oder virtuelle Objekte vor ihren Augen sehen und mit ihnen interagieren können. Die Diskussion zeigt anhand aktueller Beispiele, was bereits heute in der industriellen Fertigung möglich ist.