Neue VDMA China-Studie „Das Chinageschäft der Zukunft – Herausforderungen und Strategien für den deutschen Maschinenbau“

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Die neue China-Studie zur aktuellen chinesischen Industriepolitik, der internationalen Wettbewerbssituation sowie der „Made in China 2025“ - und „Belt and Road“-Initiativen stellt den VDMA-Mitgliedern Handlungsempfehlungen und strategische Optionen vor und unterstützt diese damit bei der Ausarbeitung einer eigenen Strategie im Umgang mit und in China.

Aktuell erlebt der deutsche Maschinen- und Anlagenbau widersprüchliche Zeiten. Einerseits setzt sich die Erfolgsgeschichte der deutschen Investitionsgüterindustrie fort und die Branche erfreut sich auch 2018 einer weltweit hohen Nachfrage nach ihren Produkten. Andererseits nehmen derzeit Handelskonflikte und protektionistische Aktivitäten zu. Gleichzeitig führen politische Entwicklungen zu Verunsicherungen in wichtigen Absatzmärkten.

In diesem Kontext kommt dem Thema China eine signifikante Bedeutung zu. Das Land ist derzeit der zweitwichtigste Absatzmarkt weltweit und auch hinter vielen vermeintlichen „Inlandsgeschäften“ von Komponentenlieferanten steckt zuletzt China. Auch bei Investitionen der deutschen Investitionsgüterindustrie liegt China auf Platz 2. Das Interesse am Markt ist ungebrochen und der VDMA rechnet auch in der näheren Zukunft mit einem weiteren Ausbau der Aktivitäten seiner Mitglieder vor Ort.   

Allerdings hat sich der chinesische Markt in den letzten Jahren schnell und signifikant verändert und wird die deutschen mittelständischen Unternehmen bis Mitte des nächsten Jahrzehnts vor weitere große Herausforderungen stellen. China hat Großes vor und seine Absichten im 13. Fünf-Jahresplan (2016-2020) und in seiner Strategie „Made in China 2025“ deutlich formuliert. Das Land will weg von Quantität hin zu Qualität und innovative Produkte entwickeln, die letztendlich nicht nur in China, sondern weltweit eine Führungsposition übernehmen sollen. In Technologiefeldern wie dem Maschinenbau soll die Abhängigkeit von Importen in vielen Sektoren extrem reduziert werden. Die einzelnen Vorhaben werden teilweise massiv von der Administration flankiert und ausländische Unternehmen müssen damit rechnen, dass die Wettbewerbsbedingungen im lokalen Markt nicht fair gestaltet sein werden.

Die Studie steht als Druckversion oder PDF-Dokument zur Verfügung und kann bei Dina Cabraja (Durchwahl -1427; E-Mail: dina.cabraja@vdma.org) angefordert werden. Darüber hinaus finden VDMA-Mitglieder die Studie als Download ebenfalls im Mitgliederbereich des VDMA-Internetauftritts unter https://aussenwirtschaft.vdma.org/viewer/-/v2article/render/26925137