Infoblatt Exportfinanzierung zum Download

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Stellen Sie die richtigen Fragen an den Kunden, um eine Exportfinanzierung mit Hermesdeckung anzubahnen.

Wenn der Auslandskunde anstelle von Vorauskasse und Akkreditiv eine Finanzierung wünscht, kann der Maschinenbauer mit wenigen Informationen die Chancen für eine hermesgedeckte Exportfinanzierung abklären. Insbesondere ein hermesgedeckter Lieferantenkredit könnte eine Alternative sein. Das VDMA-Infoblatt „Finanzierung mit Hermesdeckung realisieren“ enthält wichtige Links und Praxistipps auf 13 Seiten.

In fünf Schritten klären Sie, ob Sie dem Kunden bzw. für das spezielle Projekt eine solche Absatzfinanzierung anbieten können. Damit verstehen Sie die Hermesdeckung nicht als Ja/Nein-Option, sondern als Förderleistung, für die Sie gezielt Ihr Exportgeschäft modifizieren. Der Vorteil des hermesgedeckten Lieferantenkredites ist es, dass Sie diese Finanzierung selbst anbahnen können.

Voraussetzung für eine Exportfinanzierung ist heute in der Regel ein erfolgreicher Hermes-Antrag. Dafür müssen Sie die richtigen Fragen stellen.

Schritt 1: Passt das Länderrisiko zur Hermesdeckung?

Schritt 2: Passt das Finanzierungskonzept des Kunden zur Hermesdeckung?

Schritt 3: Passt das Projekt zur Hermesdeckung?

Schritt 4: Welche Beratung sollte in Anspruch genommen werden?

Schritt 5: Gibt es eine Refinanzierung durch Banken?

Mit diesen Fragen können Sie schon bei der Akquise die Exportfinanzierungsmöglichkeiten für den Kunden abschätzen und an den Kunden zurückmelden. In der Regel muss das Exportgeschäft in einigen Punkten spezielle Voraussetzungen erfüllen, damit die Hermesdeckung mit ins Risiko geht. Am Ende kommt ein Finanzierungspaket nur zustande, wenn sich Exporteur, Kunde, Hermesdeckung und eventuell auch die Bank wechselseitig abgestimmt haben.

Für spezielle Fragen zum Thema Hermesdeckung und Exportfinanzierung erreichen Sie die Expertin der VDMA Außenwirtschaft telefonisch oder per E-Mail

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